Skip to content Skip to main navigation Skip to footer

Natur

Grüngestaltung im Dorf und der Bezug zur Landschaft

Fließgewässer

  • Der Libbach, der Aubach und der Faltersbach wurden auf Niederlibbacher Gebiet unter fachlicher Leitung der Stadt Taunusstein in weiten Teilen renaturiert.
  • Es wurden Sickerflächen geschaffen.
  • Ortstypischer Bewuchs der Uferrandstreifen wurde angelegt.
  • Zur Reduzierung der Fließgeschwindigkeit und damit die Gewässer wieder mäandern, wurden entsprechende Störungen in das Bachbett eingearbeitet.

Grüngestaltung

  • Der gesamte Ort erscheint „grün“ und ist eingebettet in die umliegende Natur.
  • Anlage und Pflege einer Streuobstwiese.
  • Anlage einer Blühwiese mit Bienenhotel auf der Streuobstwiese.
  • Anlage von Blühstreifen am Mehrgenerationenhaus.
  • Bau und Einrichtung einer Freizeitanlage „Limes-Generationenpark“ unter ausschließlicher Verwendung von Naturmaterialien und strikter Integration in die natürliche Umgebung.
  • Grüngestaltung des Friedhofes mit Ersatz einer ortsuntypischen Koniferenhecke an der Umzäunung durch Anpflanzung von Hainbuchen.
  • Anlage einer Verweilzone am Mehrgenerationenhaus mit einer Trockenmauer für Amphibien.

Initiativen zur Naturerziehung

  • Kinder und Jugendliche werden an Erhaltung und Schutz von Natur und Umwelt herangeführt durch Aktionen wie:
    • Walderkundung mit Försterin und Umweltpädagogin.
    • Waldspaziergang mit dem Revierförster.
    • Baumpflanzaktion zur Aufforstung von Waldflächen.
    • Baumpflanzung für eine Allee mit Winterlinden am Hermannsweg.
    • Säuberungsaktion zur Müllentsorgung aus Feld und Flur.
    • Nachtwanderung mit Kindern und Jugendlichen zur Sensibilisierung für Natur und Umwelt.
    • Bau von Nistkästen mit Kindern.
  • Pflanzwettbewerb „Die größte selbstgezogene Sonnenblume“.
    Naturspaziergang mit dem zuständigen Revierförster im Niederlibbacher Wald, um Verständnis und Achtsamkeit für die Bedeutung des Waldes für Natur und Umwelt zu schaffen.

Insektenhotel hat geöffnet

Das Insektenhotel auf der Streuobstwiese in Niederlibbach, die vom Verein „Unser Dorf – Niederlibbach“ bewirtschaftet wird, wurde zum Saisonstart vom Verein „Unser Dorf“ zusammen mit den Kindern des Dorfes renoviert und bestückt.
Zu Beginn des Winters erhielt das Insektenhotel ein neues Dach. Und nach Auszug der Wintergäste (Mäuse) konnten die Zimmer grundgereinigt und teilweise neu ausgestattet werden. Viele Zimmer wurden individuell für die unterschiedlichen Ansprüche der Nutzer an eine gepflegte Unterkunft neu gestaltet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und die Gäste haben nicht lange auf sich warten lassen.

Vor dem Insektenhotel wurde gemeinsam mit der Stadt Taunusstein eine Wildblumenwiese angelegt, so dass die Bewohner des Insektenhotels einen gedeckten Tisch vor ihrer Haustür haben.

Grüngestaltung des Ortes

Der gesamte Ort fügt sich harmonisch in das grüne Landschaftsbild ein.
An Wegen und Plätzen im Dorf gibt es grüne Inseln, die zum Verweilen einladen.

Der Limes-Generationenpark ist ein sehr gutes Beispiel, wie sich ein Freizeitgelände in die umgebende Natur einpassen kann. Beim Ausbau wurden nur Materialien verwendet, die in der umgebenden Natur vorkommen.

Frühjahrsputz im Limes-Generationenpark

Der Generationenpark in Niederlibbach ist mit rund 5.000 m² zum Glück so groß, dass er auch in Corona Zeiten genutzt werden kann. Er muss aber auch in diesen Zeiten gepflegt werden. Zum großen Frühjahrsputz durch den Verein „Unser Dorf – Niederlibbach“ trafen sich immer viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Generationenpark und bringen gemeinsam das gesamte Gelände auf Vordermann.
Dabei werden Bäume und Büsche zurückgeschnitten, die Sandgruben gesäubert, von Unkraut und Grasbewuchs befreit und neuer Sand verteilt. Brennnessel und Unkraut werden entfernt und das Gras geschnitten.
Und nach getaner Arbeit gibt es eine gemeinsame Vesper. Man ist stolz auf die geleistete Arbeit. Und die kleinen und großen Besucher können jetzt gerne kommen.

Müllsammelaktion Sauberhaftes Niederlibbach

Taunusstein ist im April mit der Aktion „Taunusstein sammelt“ in den Frühling gestartet. In allen Stadtteilen war „Frühjahrsputz“ angesagt.
Da hat natürlich auch der Ortsbeirat Niederlibbach mitgemacht und zur Müllsammlung eingeladen. Die Beteiligung war mit über 30 großen und kleinen Helferinnen und Helfern sehr gut.

Treffpunkt war um 10 Uhr am Parkplatz vor dem Kunsthaus. Helmut Ziß hatte schon die Stellen erkundet, wo Müll einzusammeln war. Er teilte die Gruppen entsprechend ein und los ging es, mit Müllsäcken und Greifern bewaffnet.

Doch was dann eingesammelt wurde, hat alle Erwartungen weit übertroffen. Dabei war alles, angefangen von Zigarettenkippen und achtlos weggeworfenen Zigarettenschachteln und „Flachmännern“ bis hin zu zwei alten Mopeds, die von ihren ehemaligen Besitzern einfach in der Nähe des Faltersbach entsorgt wurden.

In der Zwischenzeit war für die fleißigen Müllsammler ein reichhaltiger Imbiss vorbereitet worden. Wer viel arbeitet muss auch ordentlich essen, ist ein bekanntes Motto in Niederlibbach. Das gesellige Zusammensein kommt da nie zu kurz. Auf der Terrasse vor dem Mehrgenerationenhaus nahm die Aktion für alle Beteiligten einen gelungenen Ausklang mit dem schönen Gefühl, etwas Gutes für Natur und Umwelt getan zu haben.

Naturspaziergang für die ganze Familie

Der Verein „Unser Dorf – Niederlibbach“ hatte zu einem Naturspaziergang für Groß und Klein mit Revierförster Hartmut Schneider eingeladen. Zum Start des Rundgangs im Limes-Generationenpark konnte er rund 60 Teilnehmer begrüßen.

Am Hermannsweg war der erste Stopp der Gruppe an einer Fläche mit Borkenkäferbefall in einer neuen Dimension, die man im Taunussteiner Revier so bisher nicht kannte. Nach massivem Befall der durch die Trockenperioden der letzten Jahre vorgeschädigten Bäume mit Borkenkäfern dauert es nur wenige Tage, bis die Bäume wegen der Zerstörung der Wasseradern in der Rinde abgestorben sind. Zum Schutz der umliegenden Baumbestände mussten auf dieser Fläche über 1.000 Bäume gefällt werden.

Die Wanderstrecke führte die Gruppe dann an der „Niederlibbacher Elsbeere“ vorbei. Sie war 2011 zum 40-jährigen Stadtjubiläum an dieser Stelle gepflanzt worden. Die Elsbeere wächst zwar recht langsam, kommt aber an dem Standort gut zurecht und kann eine Alternative für die künftige Auswahl von Bäumen für unsere Region sein, informierte Schneider die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Auf dem Weg zur Grenze nach Hünstetten konnte Schneider einen ganz besonderen Baum zeigen. Ein Mammutbaum der 1990 gepflanzt wurde. Er wächst bei uns nicht so schnell wie in Amerika, wo er heimisch ist und schon mal bis zu 100 m hoch wird. Aber auch bei uns kann der Mammutbaum eine stattliche Höhe erreichen und eine Alternative für die Waldwirtschaft sein.

Viele Fragen beantwortete der Fachmann auch zur heimischen Tierwelt. So sei inzwischen der Waschbär in unserem Forst zuhause. Der Supergau sei jedoch, wenn die Menschen in falsch verstandener Tierliebe die Wildschweine füttern würden. Diese Unsitte und Komposthaufen mit Lebensmittelabfällen würden die Wildtiere, insbesondere den „schlauen“ Fuchs anlocken, denn leichter würden sie nicht an Futter kommen. Und wenn die Tiere einmal eine Futterstelle kennen, würden sie immer wiederkommen.

Einhellige Meinung der Teilnehmer war, dass diese Form der Erkundung von Natur und Umwelt in Niederlibbach unbedingt weitergeführt werden soll. Als nächstes ist mit dem Revierförster eine Aktion zur Aufforstung im Niederlibbacher Wald geplant.
Revierförster Schneider steht hier vor der „Niederlibbacher Elsbeere“, die ein Baum der Zukunft im Stadtwald werden kann

Beisitzer- Verantwortliche:
Hartmut Müller

Kontakt